Projekt

(Dis)kontinuität und Innovation. Untersuchungen zu den Redaktions- und Schreibpraktiken der Inschriften der Könige von Assyrien

Die Inschriften von Sargon II. von Assyrien (721–705 v. Chr.) und seinem Sohn und Nachfolger Sanherib (704–681 v. Chr.) eignen sich besonders gut für die Untersuchung von Kontinuität, Diskontinuität und Innovation in den Redaktions- und Schreibpraktiken des assyrischen Hofes, da für beide Herrscher zahlreiche annalistische Texte, festgehalten auf Ton und Stein in den Keilschriftsprachen Akkadisch und Sumerisch, erhalten sind. In Verbindung mit neuen computerunterstützten Methoden erlauben die jüngst vollendeten Gesamteditionen erstmals die Überprüfung von modernen Annahmen über die redaktionellen und philologischen Praktiken bei der Produktion dieser Texte. Fragen zu (Dis-)Kontinuität, Tradition und Innovation sollen mit einem Fokus auf die Textproduktion unmittelbar nach Sennacheribs Thronbesteigung in Folge des unerwarteten Todes seines Vaters untersucht werden.

Bereich: Forschungsbereich C: Editionspraktiken

Fach: Altorientalistik; Keilschriftphilologie; Alte Geschichte

PI: Prof. Dr. Karen Radner

Stellen: 1x Postdoc (100% E13)

Beteiligte Personen

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